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Es ist heutzutage sehr schwer einen seriösen Schlüsseldienst zu finden – auch in Köln. So muss man sich durch unzählige Angebote lesen und versuchen den seriösesten Anbieter anhand der Homepage oder Empfehlungen zu finden.

Wenn man sich jedoch gerade ausgesperrt hat, hat man meistens keinen Nerv dazu 20 verschiedene Anbieter zu vergleichen. So erging es auch einem jungen Mann aus Köln vor einigen Wochen. Dieser hatte sich ausgesperrt und hatte zum Glück sein Handy dabei. Mit diesem schaute er dann im Internet nach einem Schlüsseldienst in Köln Porz. Da es dort zahlreiche Schlüsseldienste gibt, welche überall auf Google werben und mit Sonderpreisen locken wusste der junge Mann nicht welchen er nehmen soll.

Da er von bekannten wusste, dass die meisten so 200,- bis 250,- EUR verlangen für eine Türöffnung nahm er einen Schlüsseldienst welcher angab für eine Türöffnung nur 19,95 EUR zu verlangen. Zumindest sagte das die Werbung so. Er rief dort an und bestellte diesen. Nach ungefähr 30 Minuten war der Mann vor Ort und schaute sich das Problem an. Er sagte, dass es schwierig sei, da er ein sehr gutes Türschloss habe. Er nahm diverse Werkzeuge und sagte am Ende, dass man dies aufbohren muss und im Anschluss muss man das Türschloss erneuern. Dem jungen Mann blieb nichts anderes übrig als dem zuzustimmen und er ließ die Arbeit durchführen.

Seriösität zählt sehr viel im JobNach ungefähr 30 Minuten war alles fertig und der junge Mann konnte in seine Wohnung und bekam die neuen Türschlüssel. Als der junge Mann die Rechnung bekam fiel er fast vom Glauben ab. Die Firma berechnete ihm 394,90 EUR für die Arbeit. Es war zwar ein Sonntag, jedoch schien ihm der Betrag viel zu überteuert. Er ließ auf der Rechnung vermerken, dass er damit nicht einverstanden ist und unterschrieb zunächst nichts.

Ein paar Tage später lies er das von einem Rechtsanwalt prüfen und der stellte fest, dass es eine typische Abzocker Masche ist mit den Lockangeboten und den angeblich nicht zu öffnenden Türschlössern – zumal die Tür von dem jungen Mann nur zugefallen war; nicht abgeschlossen. Der Rechtsanwalt schrieb einen Brief an die Firma und am Ende musste der junge Mann nur 149,- EUR zahlen. Man sieht also, dass es nicht immer gut ist das vermeintlich billigste Angebot zu wählen.

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